A-Z - Kleines Glossar der Fotografie

Die Aktfotografie ist die künstlerische Darstellung eines nackten oder halb nackten Menschen. Fälschlicherweise werden Aktfotos meistens Nacktfotos genannt. Bei der Aktfotografie macht sich der Fotograf Gedanken um Licht, Schatten, Bildgestaltung etc. was bei einem eben mal geknipsten, künstlerisch oft anspruchslosen Nacktfoto nicht wirklich immer der Fall ist.

Nicht nur beim Druck von Bildern ist die Auflösung wichtig. Sie beschreibt die Detailtreue der Kamera und nutzt je nach Medium, in dem die Auflösung verwendet wird, beispielsweise die Masse Bildpunkte (Pixel), Bildpunkte pro Zoll (dpi) oder Linienpaare pro Millimeter (lpmm). Digitalkameras nutzen oft Bildpunkte als Auflösung. Druckerzeugnisse werden in dpi ausgemessen.

Als Aufnahmebereich wird der Entfernungsbereich bezeichnet, innerhalb dessen ein Bild scharf abgebildet werden kann.

Viele kompakte Digitalkameras verfügen über Festblenden (siehe Blende), die sich nicht variieren lassen. In diesem Fall wird die Belichtung ausschliesslich über die Belichtungszeit gesteuert. Die Belichtungszeit kann bei einigen Digitalkameras als Verschlusszeit manuell eingestellt werden.

Der Bildchip ist in Digitalkameras eingebaut und trägt auch die Bezeichnung CCD oder CMOS je nach Konstruktion. Er ist dafür verantwortlich, dass aus dem in die Kamera einfallenden Licht ein Digitalbild wird.

Ein weiterer elektronischer beziehungsweise mechanischer Baustein in der Digitalkamera, der Bildstabilisator, sorgt dafür, dass Aufnahmen weniger verwackelt sind. Er gleicht die Bewegungen des Fotografen aus, nicht jedoch die Bewegung des Motivs!

Mit der Blende wird die Lichtmenge, die in das Objektiv einfällt, reguliert. Eine kleine Blendenzahl steht für eine grosse Öffnung der Blende und somit für viel Licht, das auf den Sensor fällt. Dadurch entsteht eine geringere Schärfentiefe im Bild.

Die Brennweite eines Objektivs legt den Abstand zwischen Objektiv- und Aufnahmeebene fest und wird in Millimetern angegeben. Je grösser die Brennweite bei gleich grossem Sensor ist, desto mehr wird das Motiv vergrössert und gleichzeitig der Bildwinkel verkleinert. Teleobjektive benötigen deshalb eine längere Brennweite.

Anstelle eines optischen Zooms verwenden vor allem kleinere Digitalkameras einen digitalen Zoom, der lediglich den Bildausschnitt vergrössert. Er arbeitet also genauso wie die Lupe in einem Bildbearbeitungsprogramm und verschlechtert dadurch die Bildqualität.

Unter Farbbalance versteht man die Verteilung der Farben im Bild, die nur dann in Balance stehen, wenn kein Farbstich zu sehen ist. Farbbalance ist also nur dann gegeben, wenn alle Farben nahezu gleichmässig gesättigt sind.

Bei Fashion Fotos dreht sich, wie schon die Übersetzung verrät, alles um das Thema Kleidung und Mode. Dabei kann es sich sowohl um Ganzkörper-Aufnahmen als auch Teilkörper-Aufnahmen handeln. Von Sportkleidern über elegante Abendkleider bis zu modischen Exklusivitäten.

Der Fotograf ist diejenige Person, welche beim Fotoshooting sich hinter der Kamera befindet und das Foto erstellt.

Das Fotoshooting bezeichnet die Zeit indem die Bilder gemacht werden.

Das Dateiformat JPEG wird oft als Aufnahmeformat bei Digitalkameras genutzt. Allerdings ist es ein verlustbehaftetes Kompressionsformat, so dass sich zwar die Grösse der Datei verringert, darunter aber auch Detail- und Farbtreue etwas leiden. Werden Bilder mit der Endung .jpg mehrfach geöffnet und erneut abgespeichert, kommt es zu weiteren Qualitätsverlusten, da sich die kompressionsbedingten Farbsäume verstärken.

Kontrast ist der Unterschied zwischen den hellsten und den dunkelsten Bereichen eines Bildes. Daraus errechnet sich der Kontrastumfang. Ein Bild wird umso lebendiger, je grösser dessen Kontraste sind. Ist das Kontrastverhältnis allerdings gering, wirken die Farben oft stumpf, das Bild ist flau.

Als Model wird die Person bezeichnet, welche sich vor der Kamera befindet.

Eine Modelagentur vermittelt als Dienstleister zwischen Models und deren Kunden Jobs.

Ein Modelbook ist das Fotoalbum eines Models, das die aktuellen Arbeiten eines Models zeigt. Es sollte zu allen Go-Sees und Castings mitgebracht werden, so das der Auftraggeber schnell einen umfassenden Überblick über die bestehenden Arbeiten erhalten kann.
Ein Modelbook besteht meistens aus Leder oder Kunststoff und beinhaltet 6 bis 12 Seiten im Mindestformat DIN A4. Jede Seite ist eine stabile Plastikhülle und fasst auf der Vorder- und Rückseite jeweils ein großformatiges Bild. Die Begrüßungsseite sollte ein Blatt mit dem Künstlernamen und den persönlichen Körpermaßen enthalten. Auf dem Endblatt können besondere Fähigkeiten und Referenzen dokumentiert werden

Eine Modelkartei ist eine Datenbank, in der alle (potentiellen) Models gespeichert sind. Für die Aufnahme in eine Modelkarte, werden alle wichtigen Daten von einem Model benötigt um besser gefunden und selektioniert zu werden.

Bei einem Modelsharing, wie der Name schon sagt, wird das Model geteilt. Das ist gedacht, wenn ein Fotograf ein Profimodel bzw ein Starmodel vor der Linse haben möchte und die Gage nicht vermag. So teilt er die entstehenden Kosten mit einem anderen Fotografen und hat dann einfach nur den Teil der Zeit, welche er bezahlt hat.

Outdoor Fotoshootings, bezeichnen Fotoshootings draussen in der Natur.

Ein Partnershooting findet nicht unbedingt mit Deinem Partner statt, sondern definiert das zwei oder mehr Personen gleichzeitig vor der Kamera sind. Also mit einem Shootingpartner. Dies kann eine männliches oder weibliches Model sein. Girl/Girl-, Girl/Boy-, Boy/Boy-Shooting.

Verwendet man zur Aufnahme von Bildern in der Kamera das RAW-Format, werden die Aufnahmedaten des Sensors unverarbeitet und ohne Verlust abgespeichert. Durch die grössere Datenmenge und Farbtiefe erlauben diese Aufnahmen eine spätere Bildnachbearbeitung in grossem Umfang.

Den Bereich, in dem ein Motiv scharf abgebildet wird, nennt man Schärfentiefe. Bilder lassen sich mit der Schärfentiefe lebendiger gestalten, beispielsweise indem man den Hintergrund durch eine grosse Blendenöffnung unscharf hält. Der Schärfentiefebereich wird dadurch sehr gering.

Auf Englisch heisst das „time for print“ oder neu auch „time for pictures“. Das Model / der Fotograf investiert seine Zeit und bekommt dafür die Abzüge oder die digitalen Daten zur eigenen Verwendung.

Visagist (vom franz. Visage = das Gesicht) ist eine Tätigkeitsbezeichnung für jemanden, der andere Menschen schminkt und stylt. Unter umständen nennen sich Visagisten auch MUA (MakeUp Artist).

Mit dem Weissabgleich stimmt man die Aufnahmefarbe der Kamera auf die Farbtemperatur des Umgebungslichts an. Ziel ist es, die Farben realistischer darzustellen. Ohne Weissabgleich, der in Digitalkameras oft automatisch gemacht wird, kann das Bild unecht wirken.

Folgt mir doch auch bei Instagram oder Facebook.