Muss
Kirche
Kirche der heiligen Euphemia
Das Wahrzeichen von Rovinj steht auf dem höchsten Punkt der Altstadt. Besonders auffällig ist der Glockenturm, der sich an venezianischen Vorbildern orientiert.
Kroatien
Schon von weitem fällt in Rovinj der hohe Turm der Kirche St. Euphemia auf, der über der dicht gebauten Altstadt steht. Die ehemalige Insel an Istriens Westküste wirkt kompakt und verwinkelt, mit schmalen Gassen, farbigen Fassaden und einem Hafen, der den Rhythmus des Ortes bis heute prägt.
Rovinj war lange eine befestigte Insel, erst im 18. Jahrhundert wurde der Kanal zum Festland zugeschüttet. Diese Herkunft spürt man noch heute: Die Altstadt drängt sich eng auf einen Hügel, die Gassen verlaufen unregelmässig und oft überraschend steil. Über Jahrhunderte gehörte Rovinj zur Republik Venedig, was sich im Stadtbild bis heute deutlich zeigt. Italienische Einflüsse sind hier genauso präsent wie die kroatische Gegenwart.
Ganz oben steht die barocke <a href="https://www.rovinj-tourism.com/de/erleben/kultur/sakralobjekte/die-pfarrkirche-der-heiligen-euphemia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kirche der heiligen Euphemia</a>, das bekannteste Bauwerk der Stadt. Ihr Glockenturm orientiert sich sichtbar am Campanile von San Marco in Venedig und prägt jede Ansicht von Rovinj. Im Inneren wird die Schutzheilige der Stadt verehrt, deren Sarkophag hier aufbewahrt wird. Rund um die Kirche öffnet sich der Blick auf rote Dächer, kleine Boote und die stark gegliederte Küste Istriens.
Unten an der Uferpromenade zeigt sich Rovinj von einer offeneren Seite als oben in der Altstadt. Fischerboote, Ausflugsschiffe und Restaurants liegen hier dicht beieinander, ohne dass der historische Kern seinen Charakter verliert. In den Gassen dazwischen finden sich Ateliers, Konobas und kleine Plätze, auf denen sich das Leben eher verdichtet als ausbreitet. Kulinarisch passt dazu, was Istrien auszeichnet: Fisch und Meeresfrüchte, Olivenöl, Trüffel aus dem Hinterland und ein spürbarer italienischer Einschlag.
Vor Ort
Muss
Kirche
Das Wahrzeichen von Rovinj steht auf dem höchsten Punkt der Altstadt. Besonders auffällig ist der Glockenturm, der sich an venezianischen Vorbildern orientiert.
Muss
Historischer Stadtkern
Die engen, steilen Gassen erinnern daran, dass Rovinj einst eine Insel war. Farbige Häuserfronten und dicht aneinander gebaute Gebäude geben dem Viertel ein sehr eigenes Gesicht.
Hafenpromenade
Am Hafen zeigt sich die maritime Seite der Stadt besonders deutlich. Von hier aus sind die Altstadt und der Kirchturm in ihrer typischen Silhouette gut zu erkennen.
Traditionelle Gaststätten
Viele Lokale setzen auf istrische Küche mit Fisch, Meeresfrüchten, Olivenöl und regionalen Zutaten. Gerade in den schmalen Gassen wirkt das Essen eng mit dem Alltag des Ortes verbunden.